Oralchirurgie
Chirurgische Eingriffe im Mund – unter örtlicher Betäubung und genau geplant.
- Weisheitszähne und operative Zahnentfernung
- Wurzelspitzenresektion
- Zystenentfernung
- Minischrauben für die Kieferorthopädie
- Periimplantitis-Behandlung
Zahnentfernungen sind eine Kassenleistung.
Häufige Fragen
Wann müssen Weisheitszähne entfernt werden – und wann nicht?
Eine Entfernung ist sinnvoll, wenn Weisheitszähne wiederholt Entzündungen, Schmerzen oder Karies verursachen, Nachbarzähne schädigen oder eine Zyste bilden. Stehen sie gerade, sind gut zu reinigen und machen keine Beschwerden, können sie oft bleiben. Wir entscheiden das nach Untersuchung und Röntgenbild. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Weisheitszahn entfernen.
Ist die Weisheitszahnentfernung eine Kassenleistung?
Ist die Entfernung medizinisch notwendig, ist sie in der Regel eine Kassenleistung. Bitte bringen Sie Ihre e-card mit. Bei besonderen Leistungen, die über die Kassenversorgung hinausgehen, klären wir die Kosten vorab mit Ihnen. Ob und in welchem Umfang die Kasse in Ihrem Fall zahlt, besprechen wir bei der Untersuchung.
Wie lange ist man nach einer Weisheitszahn-OP im Krankenstand?
Das hängt vom Umfang des Eingriffs und Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Nach einer einfachen Entfernung sind viele Patientinnen und Patienten nach ein bis zwei Tagen wieder arbeitsfähig. Nach aufwendigeren Eingriffen, etwa bei mehreren tief liegenden Zähnen, kann es einige Tage länger dauern. Wir besprechen das im Einzelfall mit Ihnen.
Was darf ich nach einer Zahnentfernung essen und trinken?
Essen Sie erst, wenn die Betäubung nachgelassen hat, damit Sie sich nicht in Wange oder Zunge beißen. In den ersten Tagen eignen sich weiche, lauwarme Speisen wie Suppen, Joghurt oder Kartoffelpüree. Meiden Sie heiße Getränke, Alkohol, Kaffee in großen Mengen und krümelige oder sehr scharfe Speisen. Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee.
Was ist eine Wurzelspitzenresektion und wann ist sie sinnvoll?
Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Wurzelspitze eines bereits wurzelbehandelten Zahnes samt dem entzündeten Gewebe entfernt und der Wurzelkanal von unten verschlossen. Sie kommt infrage, wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze trotz Wurzelbehandlung bestehen bleibt und eine erneute Wurzelbehandlung nicht möglich oder wenig aussichtsreich ist. Ziel ist es, den Zahn zu erhalten.
Tut eine operative Zahnentfernung weh?
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Sie spüren dabei in der Regel Druck, aber keinen scharfen Schmerz. Nach dem Abklingen der Betäubung sind Wundschmerzen und Schwellungen für einige Tage normal. Kühlen und ein Schmerzmittel nach Rücksprache helfen meist gut. Nehmen die Beschwerden nach einigen Tagen wieder zu, melden Sie sich bitte in der Ordination.
Termin vereinbarenMo, Di, Do, Fr 9–18 Uhr